Frauenfrühstück

 

Jährlich einmal lädt der Vorbereitungskreis Frauenfrühstück und die Kirchengemeinde zu einem Frauenfrühstück ins Evang. Gemeindezentrum in Loßburg ein. Nach einem reichhaltigen Frühstück vom Buffett hören wir auf einen Vortrag zu einem ausgewählten Thema. Das Frauenfrühstück wird musikalisch umrahmt. Ein großer Büchertisch ist aufgebaut. Die Kinder der teilnehmenden Mütter werden extra betreut.

Veranstalter: Vorbereitungskreis Frauenfrühstück Loßburg und Evangelische Kirchengemeinde.

 

Kontakt: Rosemarie Ruoff, Tel.: 07446/1684

 

 

Frauenfrühstück am 30.03.2019

Heute ist Dein Tag und jetzt ist die Zeit zu beginnen


Wenn aus Lebenswenden Neues wird

Mit frühlingshaft eingedeckten Tischen und liebevoll dekorierten und reich bestückten Frühstücksbüfetts wurden die Besucherinnen des nun schon traditionellen Frauenfrühstücks im Loßburger Gemeindezentrum begrüßt. Wiederum konnte sich das  Mitarbeiterteam  über ein vollbesetztes Haus mit 180 Frauen freuen.
Musikalisch umrahmt wurde der Vormittag vom Musikteam um Judith Armbruster, Simone Ruoff und Johanna Klein.
Als Referentin des Vormittags konnte  Irene Saier  Frau Christiane Rösel, Landesreferentin beim Ev. Gemeinschaftsverband Württemberg e.V. begrüßen  „Wenn aus Lebenswenden Neues wird“. So überschrieb die Referentin selbst ihren Vortrag. Als Hinführung zum Thema hatten die Verantwortlichen einen jungen Asylbewerber aus Nigeria eingeladen, der in ergreifender Weise von seiner Flucht nach Libyen berichtete.  Als einzig Überlebender auf einem überfüllten Boot erreichte er Italien und in der Folge Loßburg. Als überzeugter Christ rief er den tief bewegten Zuhörerinnen zu, nicht an Altem hängen zu bleiben,  nach Vorne zu schauen, zu gestalten und auf Gottes Hilfe zu vertrauen.
Christiane Rösel benutzte zu Beginn ihres Referates  das Bild eines Mobiles. „Was hängt an meinem persönlichen Mobile, welche Menschen, welche Herausforderungen ?“ „Stimmt die Balance in meinem Leben ?“ „Sind wir nur Erdulderinnen oder Gestalterinnen unseres Lebens ?“, so die Einstiegsfragen der Referentin. Sie riet den Zuhörerinnen zu überlegen, wofür möchte ich leben und für welche Veränderung ist es höchste Zeit. Unter Zuhilfenahme eines Meterstabes forderte Frau Rösel die Zuhörerinnen auf, die bisherige Lebenszeit zu überdenken und zu überlegen was so gekommen ist, wie diese es sich gewünscht haben bzw. wo die Stellschrauben für Veränderungen gedreht werden müssen. Hier sei die Fairness der eigenen Wahrnehmung Grundbedingung.  „ Entlarven Sie Sätze, die Sie bisher ausgebremst haben und lösen Sie sich von diesen Sätzen“, so Christiane Rösel.   „Die Bananenschalen auf dem Veränderungsweg seien  Aufschieberitis und Gegenwind.“  „ Nur wer loslässt, hat die Hände frei,  etwas Neues anzufangen“, so Frau Christiane Rösel. Abschließend ermunterte sie, sich immer wieder  bewusst zu machen, dass uns das meiste im Leben geschenkt wurde und ermutigte, die Kunst der kleinen Schritte einzuüben.
Mit viel Beifall wurde der lebendige, mit vielen praktischen Beispielen gespickte Vortrag von Christiane Rösel  von den Zuhörerinnen belohnt.

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